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Techniken

Band in ein Garn spinnen

 

 Ich habe Bänderstückchen bei Weird ins Garn gesponnen. Dazu habe ich eine sehr, sehr dünne Häkelnadel 1cm vom Ende des Bands engestochen und ein paar Fasern durch geholt. Ich empfehle nicht zu viele Fasern zu nehmen, denn der Drall möchte dann nicht so richtig in das Büschel. Beim verspinnen habe ich erst die Fasern befestigt so, wie wenn man neu ansetzt. Die Fasern mit denen ich vorher gearbeitet habe, habe ich aber nicht abgetrennt. die werden sozusagen unter dem Band weitergesponnen. Das Band wickelt sich dabei automatisch um den Faden und wenn das Ende erreicht ist, spinnt es sich fast wie von selbst mit dem Rest der Fasern wieder zusammen.

 

28.11.08 16:41


Fasern mischen ohne Handkarden

Einige von uns haben möglicherweise keine Karden, sei es, weil sie bisher noch nicht die Notwendigkeit gesehen haben, sei es, weil sie den finanziellen Aufwand scheuen. Dann stellt sich die Frage: Wie können wir Fasern mischen, wenn wir das wollen? Sei es, um sanftere Übergänge zu erzeugen, Streifenmuster, oder um einen wilden Fasermix zu erzeugen? Und einige von uns haben Karden, Handkarden oder Trommelkarden, und nutzen diese Geräte, um Fasern zu mischen, finden das Ergebnis aber schon zu gleichmäßig für das, was sie sich vorstellen.

Die Lösung ist denkbar einfach: Ich nenne sie die "Wollamöben-Technik". Warum, erkläre ich später.

Alles, was man dazu braucht, sind die zu mischenden Fasern, eine glatte Unterlage und zwei Hände.

Schritt 1:
Die Fasern müssen ausgewählt werden. Was soll gemischt werden? Seide mit Wolle, Baumwolle mit Soja? Sari-Seide mit Alpaka? Bunte Wolle mit weißer Wolle?
Die Stapellänge ist hier nicht ganz irrelevant: Die Stapellängen der Fasern sollten sich bei dieser Technik nicht zu sehr unterscheiden, sonst wird ein einheitliches Ergebnis nicht einfach. Wenn das egal ist oder zum Effekt beiträgt, ist das natürlich was anderes.

Schritt 2: Wolle ziehen. Mit der ganzen Hand locker aus dem Kardenband oder dem Vlies eine - je nachdem, was gewünscht ist - mehr oder weniger feine Wollschicht ziehen. Dazu wie auf dem Bild unten zu sehen die Finger gegen den Daumenballen drücken, um ein möglichst breites, aber feines Ergebnis zu erzielen.

Schritt 3:
Stapeln. Die Fasern müssen aufeinander geschichtet werden. Wenn ein einigermaßen gleichmäßiges Mischergebnis gewünscht ist, sollten sich viele sehr dünne Schichten abwechseln. Wenn Streifen gewünscht sind, dürfen sich schon mal dickere Faserschichten miteinander abwechseln.

Schritt 4:
Ballen! Ja, wie die Faust von Herrn Soost. Die Faserhäufchen müssen zu spinnbaren Wollamöben (aha!) geformt werden. Dazu einfach die Stapel komprimieren, Luft rauslassen sozusagen.
Die Wollamöben können zum Beispiel so aussehen:

Tja, und dann: Spinnen!

11.9.08 17:58


Coils

Hallo Yarnies!

Die Kategorien finde ich recht interessant und da habe ich eine Technik heraus gesucht, die ich ganz schön und als Artyarn-Anfänger auch machbar finde. Ich habe nach Anleitungen zum Thema Coils gesucht und natürlich nur englische Quellen gefunden. Wer deutsche Quellen findet bitte posten.

So sehen Coils aus:

Sunder Coils

Bild ist Eigentum von polyartgirl

Ich habe eine Beschreibung wie man das macht hier gefunden. Aber auch in der Knitty wird man fündig. Zur Vorbereitung empfehle ich diese Seite auf der thick'n'thin spinnen erkärt wird und hier wird erklärt wie aus thick'n'thin das coil yarn entsteht.

Die Technik wird übrigens auch im Buch Intertwined erklärt und auch so finde ich sind dort viele nützliche Anleitungen und Methoden, um Artyarns zu spinnen erklärt.

Nachdem ich nun selbst so viel über Coils gelesen habe, habe ich richtig Lust mal ein bisschen zu experimentieren - wie gut, dass es da auch eine Kategorie gibt

11.9.08 15:48


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